Nino Niederreiter in der Sportlounge [SRF/Sportlounge, 13.5.2013/20:44]. Einen Spieler besonders herauszuheben aus dem Schweizer Eishockeyteam, welches an der Eishockey-WM in Schweden und Finnland mit sieben Erfolgen aus sieben Spielen Vorrundengruppensieger wurde, ist schwierig. Es ist die Teamleistung, die so überzeugend war. Eine der interessantesten jungen Spieler ist aber sicher Nino Niederreiter, der in der NHL den besten Draftplatz eines Schweizers bisher erreichte, in der NHL aber dann bisher doch nicht Fuss fassen konnte. Ein fester Platz in der NHL bleibt sein Ziel.
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Der zwölfte Star-Trek-Film ist da [SRF/Box Office, 5.5.2013/20:44]. Der zwölfte Star-Trek-Film heisst "Into Darkness", und wieder einmal stellt sich die Frage, wie man eine längst vergangene Phantasiewelt weiter am Leben hält. Die Star-Trek-Filme haben nun auch mittlerweilen schon eine Tradition von 1979 bis heute. Im Beitrag geht nebst der Kurzvorstellung des Films um die Lens-Flare-Technik von Regisseur J.J.Abrams, um die Filmmusik von Michael Giacchino sowie um die Trekkies ganz allgemein (wie die verrückten Anhänger der Serie heissen).
Wer die Serie mag und das Gespräch nicht schon in einer DVD-Box gehört hat, interessiert sich vielleicht auch für The Captain's Summit (1/7): die Hauptfiguren der ersten beiden Serien diskutierten im Jahr 2009 mit Gesprächsleiterin Whoopi Goldberg über Star Trek [Youtube, 18.11.2010/10:13].
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Die Teppichetagen werden weiblicher [SRF/10vor10, 2.5.2013/03:29]. Langezeit hatten die Frauen in den Teppichetagen der Wirtschaft nicht allzu viel zu sagen, doch dies ist derzeit in Veränderung begriffen. Bei den börsenkotierten Unternehmen ist jeder vierte neue Verwaltungsrat eine Frau, bei den 20 grössten Unternehmen gar jede zweite. In der operativen Führung ist aber noch kein Ausgleich erkennbar. Dieser liegt sicher im Trend dieser Zeit (zu gemischten Teams). Bedenken haben muss man dabei wahrscheinlich höchstens für das Familienbild der Zukunft, denn hier findet kein allzu grosser gesellschaftlicher Wandel statt: ausser dass es immer mehr Doppelverdiener und Doppelgutverdiener gibt. Die Lohndebatte* ist aber ein anderes Thema.
* In der Politik führte der Einzug der Frauen in die Ränge und Ämter nicht zu einer Reduktion der Einkommen, ganz im Gegenteil: diese sind stetig weiter gestiegen.
In diesem Monat ist dagegen aber eine der ersten Frauen mit einer Spitzenposition in der operativen Führung einer grösseren Schweizer Firma abgetreten: Monika Ribar ist als CEO der Firma Panalpina zurückgetreten; hier in einem älteren Beitrag [SRF/ECO, 22.11.2010/08:23].
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ABBA-Sängerin Agnetha startet Comeback [ZDF/morgenmagazin, 2.5.2013/02:37]. Es ist sicher die Musiksensation des Jahres: die blonde ABBA-Sängerin Agnetha Fältskog kommt zurück. Bereits nach dem Ende der Gruppe ABBA gab Agnetha (ebenso wie die andere ABBA-Sängerin, Anni-Frid Lyngstad alias Frida) einige Solo-Alben heraus, das letzte 1987. Der Erfolg blieb aber bescheiden. Im Jahr 2004 kam das erste Comeback, bei welchem Agnetha Coverversionen von Songs brachte, die sie in ihrer Jugendzeit beeinflusst haben. Die Beachtung dieses Albums war gering. Die neue Agnetha scheint aber nun bei ihrem erneuten Comeback durchaus ein gutes Hit-Potenzial zu haben.
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Il giuramento di Napolitano [Youtube, 22.4.2013/31:04]. Dies ist wahrscheinleich eine der bedeutendsten europäischen Reden der jüngsten Zeit: der wiedergewählte 87-jährige italienische Staatspräsident Giorgio Napolitano forderte in seiner Vereidigungsrede die italienischen Politiker zu einer raschen Regierungsbildung und zu klaren Entscheidungen auf. Es verging darauf keine Woche und Italien scheint mit dem designierten Ministerpräsidenten des designierten Ministerpräsidenten Enrico Letta endlich eine Regierung gefunden zu haben. Die Rede ist hier auf Italienisch wiedergegeben, ohne Übersetzung: in der Schweiz macht das Sinn (auch einmal etwas auf Italienisch zu hören).
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Suárez bites Ivanovic [Youtube, 22.4.2013/02:05]. Der urugayische Nationalspieler Luis Suárez wird immer exzessiver in seinen Ausfälligkeiten: nun hat er sogar vollkommen unmotiviert einen Gegenspieler in den Arm gebissen und dafür eine 10-Spiele-Sperre kassiert. In England allgemein und bei Liverpool ist man entsetzt. Ist dies das Ende von Suárez in der englischen Liga? Ich hielt ihn einmal für den besten Stürmer der Gegenwart, habe dieses Urteil aber bereits revidiert; und nun muss man es noch einmal revidieren. Wirklich schade, für dieses grosse Talent, welches im harten heutigen Fussballgeschäft offenbar nicht die Persönlichkeit eines Topstars besitzt.
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Sloterdijk - zerbricht unsere Gesellschaft? [NZZ/Standpunkte, 20.4.2013/50:26]. Der deutsche Philosoph Peter Sloterdijk ist einer der interessantesten Zeitanalytiker, und vermutlich der begnadedste philosophische Rhetoriker dieser Zeit. Es ist immer wieder interessant, ihm zuzuhören (auch wenn ich nicht ganz überall gleicher Meinung bin: Anregungen sind aber bei ihm immer garantiert). Wenn man Sloterdijk zuhört, hat man manchmal das Gefühl, man höre den letzten echten Philosophen der Weltgeschichte; dieses Gefühl hatte man allerdings schon bei seinem Vorgänger Heidegger, und trotzdem ist es möglich.
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Spanische Verhältnisse in der deutschen Liga? [Spiegel online/kicker.tv, 18.4.2013/03:26]. Die Champions League führt offenbar zu noch mehr Zweiklassengesellschaften im europäischen Fussball: wer häufig oben in der Champions League mitspielt, hat durch den finanziellen Zustupf einen ständigen Aufwärtstrend. Nach ein paar Jahren haben sich die Spitzenteams vom Rest deutlich abgesetzt. Deutschland war bisher noch eines von wenigen Beispielen mit einer etwas offeneren Liga, nun aber ziehen die Bayern deutlicher davon als je, und Dortmund ist ebenfalls wieder klar mitvorne.
P.S. Dieser Videobeitrag wurde zwei Tage vor der Steueraffäre mit Hoeness veröffentlicht (und fünf Tage vor dem Götze-Transfer von Dortmund zu Bayern und den beiden Sensationserfolgen der deutschen Vereine im Champions-League-Halbfinal-Hinspiel; und übrigens: gibt es ein Land, in welchem nur eine Mannschaft dominiert: natürlich, die Schweiz mit dem FC Basel).
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Sozialhilfe - Schlaraffenland? [SRF/Club, 16.4.2013/1:15:34]. Solche Sendungen sind für mich sehr schwer verdaulich, und nach dem Anschauen der Sendung ging es mir auch richtig schlecht. Trotzdem bringe ich das hier, weil das Sozialwesen ein wichtiges Thema ist. Interessant: dass auch das Schweizer Fernsehen diesem Thema nicht gerecht wird; im Vordergrund stehen auch hier die bekannten und gängigen Vorurteile. Schon der Titel der Sendung ist eine reine Zumutung für Betroffene. Wie man ein solches Thema als reines Plauderthema abhandeln kann, ist mir schleierhaft.
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Thema Zwangseinweisung [SRF/Puls, 15.4.2013/33:38]. Notwendiger fürsorgerischer Freiheitsentzug* oder verkappter faschistischer Akt? Die Meinungen gehen weit auseinander. Wahrscheinlich gibt es Fälle, in welchen eine solche Massnahme wirklich sinnvoll ist (jeder Fall ist aber fragwürdig), andererseits gibt es in der Schweiz aber viel zu viele Zwangseinweisungen: rund 12'000 sollen es pro Jahr sein. Die Schweiz nimmt damit weltweit eine Spitzenposition ein (wer hat etwas Anderes erwartet?). Die Pulssendung war quasi der Vorspann zu einem Radiobeitrag von SRF3, mit einer ganzwöchigen Reportage aus einer Klinik.
* So hiess das früher, heute sagt man offenbar: Fürsorgerische Unterbringung FU. Die Psychologie und Psychiatrie sind bekannt dafür, dass sie immer ein bisschen an der Terminologie herumschräubeln, bei Dingen, die aber letztlich immer die selben sind.
Ein weiterer Beitrag zu diesem Thema: Das neue Diagnosehandbuch der (US-amerikanischen) Psychiatrie, das sogenannte DSM5, wirft Fragen auf [SRF/10vor10, 16.5.2013/03:52]. Kritiker warnen vor einer weiteren Psychiatrisierung der Gesellschaft.
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Der letzte Treffer von Alex Frei [SRF, 14.4.2013/01:02]. Ein grosser Schweizer Fussballer ist zurückgetreten: in seinem Abschiedsspiel mit dem FC Basel erzielte Alex Frei noch einmal ein traumhaftes Freistosstor: ganz cool, ganz Profi, ganz Frei. Sicher auch eines der schönsten Tore in seiner ganzen Karriere. Mit 42 Toren ist Frei auch der beste Torschütze der Schweizer Nationalmannschaft aller bisherigen Zeiten (er löste dabei Kubilay Türkyilmaz ab, mit 34 Treffern). Und seit er (zusammen mit seinem Basler Sturmkollegen Streller) vorzeitig aus der Nationalmannschaft zurückgetreten ist, hat die Schweizer Nati ein kleineres oder grösseres Stürmerproblem...
Hier kann man auch noch einmal die Nationalmannschafts-Highlights von Frei anschauen. [Youtube, 22.3.2012/05:26]
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GDI-Zukunftstrends [TVO/Fritsche, 11.4.2013/23:57]. Was macht eigentlich das Gottlieb-Duttweiler-Institut GDI. CEO Dr. David Bosshart gibt Auskunft über die Arbeit des GDI und Zukunftstrends. Das GDI in Rüschlikon ZH ist neben der Migros-Unternehmung das grösste Vermächtnis von Gottlieb Duttweiler, dem Unternehmen des Sozialen Kapitals. Wie wird die Welt von morgen sein? Einerseits schneller (wegen der Technik) aber andererseits auch älter (wegen der Demografie), meint Bosshard. Na, das verspricht ja interessant und spannend zu werden.
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Magnus Carlsen on winning the London Candidates' Tournament [Youtube, 4.4.2013/09:08]. Der neue Herausforderer des aktuellen Schachweltmeisters Anand heisst Magnus Carlsen und kommt aus Norwegen. Er ist die aktuelle Welt-Nummer-1 der FIDE-Rangliste, und manche halten ihn bereits für den besten Schachspieler der Welt. Ob er es tatsächlich ist, wird der 22-jährige Youngster im November dieses Jahres zeigen können: beim WM-Duell gegen Anand. Hier ein Interview nach dem Gewinn des Kandidatenturniers. Seltsam..., dass man in den Medien praktisch nichts davon gehört hat.
Wer ist eigentlich dieser Magnus Carlsen, der als 'Mozart des Schachs' bezeichneit wird? Ein kleines Porträt [CBS/60minutes, 19.2.2012/13:00]. (Anmerkung: das Schachspiel wird immer irgendwo zwischen Kunst und Krieg gesehen: dass Carlsen, wie auch der Kommentator notabene, den martialischen Zug des Schachs hier stark überbetont, macht ihn nicht unbedingt sympathischer, liegt aber vielleicht auch etwas im Wesen der heutigen Zeit.)
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Der Wunderreis [SRF/DOK, 28.3.2013/50:17]. Golden Rice: ein Schweizer Gentech-Reis, welcher reich an Vitamin A ist, soll ein Ernährungsproblem der Dritten Welt lösen. Auf den Philippinen wird der Reis getestet, der anschliessend den Weltmarkt erobern soll. Was hat es an sich und für sich mit diesem Reis. Sind Gentech-Produkte gefährlich oder nicht? Warum wollen die Produzenten keine Auskunft geben? Und warum wurden die Leute, welche den Reis getestet haben, nicht informiert darüber, um was für ein Produkt es sich handelt. Und wieso überhaupt Gentech-Reis, wenn es auf den Philippinen natürlichen Reis mit demselben Gehalt gibt? Fragen über Fragen in diesem Projekt, welches von Superreichen finanziert wird.
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Mörgeli in der Rundschau [SRF/Rundschau, 27.3.2013/10:07]. Im Zuge der Plagiatsaffären in Deutschland werden auch Schweizer Professoren genauer unter die Lupe genommen. Nach der Affäre innerhalb der Universität Zürich geriet Prof. Mörgeli in Verdacht, Doktortitel für reine Abschriften vergeben hat. Die Affäre wirft seither hohe Wellen. Hier das Interview von Mörgeli auf dem heissen Stuhl in der Rundschau. Sicher einer der emotionalsten Beiträge der letzten Jahre im Schweizer Fernsehen. Die Frage, ob dies ein Professorenskandal und/oder ein Rufmord ist, ist aber noch nicht definitiv geklärt. Mehr Licht ins Dunkel der Universitätsbetriebe wäre vielleicht aber auch nicht schlecht.
Dies ist der Beitrag, um welchen in diesem Interview diskutiert wurde. Inzwischen gibt es einen Medienstreit in dieser Sache zwischen der Weltwoche und SRF, und Herr Mörgeli hat eine Beschwerde gegen die Rundschau eingereicht. Entscheidend in dieser Frage dürfte letztlich (oder politisch betrachtet) die Universitätspraxis sein, aber diese ist eben gar nicht so gut bekannt...
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Wie gerecht ist die neue Weltordnung? [ARD/Presseclub, 24.3.2013/41:07]. Aus Anlass des 50-jährigen Jubliäums der Sendung 'Weltspiegel' wird im ARD-Presseclub hier sehr interessant die aktuelle Weltlage- und -ordnung diskutiert bzw. die Entwicklung vom Kalten Krieg zum grenzenlosen Kapitalismus. Die Weltlage wird als unübersichtlich bezeichnet (ich meine, es gibt drei bedeutende Weltmächte heute: die USA, China und der Islam [der hier nicht zur Sprache kommt]). Bezüglich Europa fragt sich Deutschland hier, ob es eine führende Rolle übernehmen muss. Interessant ist die Sendung v.a., weil verschiedene Korrespondenten verschiedener Regionen über dieses Thema diskutieren.
P.S. Ich sage schon lange, dass die Überwindung des Ost-West-Konfliktes nur die halbe Miete war, und dass danach ein Süd-Nord-Konflikt offenkundig wird. Das sieht man heute etwa in den Fragen eines grenzenlosen Kapitalismus oder eines militanten Islamismus, oder auch in den Problemen im europäischen Süden heute (u.v.a.). Die Überwindung dieses Konflikts wird sehr viel schwieriger sein und länger dauern: man kann hier nicht einfach nur eine Mauer abbrechen, da es sich um eine unsichtbare Mauer handelt.
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Kulturaustausch bei der Tagesschau [SRF/Tagesschau, 21.3.2013/29:51]. Interessanter Kulturaustausch bei der Tagesschau: für einmal machten am 21. März 2013 die Journalisten vom welschen RTS die Deutschschweizer Tagesschau und umgekehrt. Das Resultat liess sich sprachlich wie inhaltlich sehen. Wie wir alle wissen, aber eigentlich im Alltag (je nach Region) gar nicht so recht bemerken, ist die Schweiz drei- bis viersprachig. Solcher Kulturaustausch, gerade im Fernsehen, welches sich dafür hervorragend eignet, ist daher sehr zu begrüssen. (Auf dieser SRF-Seite finden sich beide Kulturaustauschsendungen.)
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Das Konklave: wer wird neuer Papst? [ZDF, 12.3.2013/12:19]. Es ist wieder einmal Papstwahlzeit. Das Konklave ist immer die beste Werbung für die Katholiken. Man erwartet eine neue Glaubenshoffnung für die (westliche) Welt. Es wird spekuliert, Kirchenführer werden befragt, und jedes Land fragt sich, ob es wohl auch einen Kandidaten hat. Die Medien fiebern mit mit, und alle warten auf den weissen Rauch. Das Konklave selber sei mehr ein Gottesdienst als eine Wahlveranstaltung wird in diesem Beitrag gesagt, aber im Grunde ist es halt doch eine Wahl; und noch immer eine der bedeutendsten. Aller heutigen Kirchenkritik zum Trotz. Favoriten sind der Italiener Scola und der Brasilianer Scherer.
Gewählt wurde schliesslich bereits am zweiten Konklavetag der 76-jährige argentinische Aussenseiter Jorge Mario Bergoglio [SRF, 13.3.2013/0:41], welcher italienische Wurzeln hat und bei der letzten Papstwahl bereits der grosse (oder kleine) Konkurrent Ratzingers war (wenn man die Sache rein wahltechnisch betrachtet).
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Amazing Cabaye Free Kick [Youtube, 11.3.2013/01:21]. Einer der unglaublichsten Fussballfreistösse, die ich bis dato gesehen habe, im englischen Premier Leaguespiel zwischen Newcastle und Stoke City (2:1). Der Treffer von Cabaye alleine ist sehenswert, noch viel interessanter aber das verrückte Störmanöver des englischen Nationalspielers Steven Taylor. Ebenso bemerkenswert: wie Stoke-Goalie Begovic dies ohne zu reklamieren über sich ergehen liess. Hätte er den Ball gehalten, wäre der Gag zu seinen Gunsten gegangen. Vermutlich hätten das nicht alle Schiedsrichter in allen Ligen durchgehen lassen. Referee Marriner war nach der Partie im Gespräch..., weil er ein Foul in einer Spielfeldecke nicht gepfiffen hatte.
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Abzockerinitiative in der ARD-Tagesschau [ARD, 4.3.2013/02:24]. Die Abzocker-Initiative Minders und deren Annahme war im Ausland teils ein Topthema: in der deutschen ARD-Tagesschau z.B. kam der Beitrag in der Sonntagabendsendung sogar an erster Stelle. Das ist selten: dass ein Schweizer Thema in Deutschland so hoch bewertet und überhaupt zur Kenntnis genommen wird (offenbar löste das auch in Deutschland sogar eine politische Reaktion bzw. Aktion aus). Aber, meine lieben Deutschen: es war eine Initiative und kein Referendum, und der Betrag, bei dem es bei Herrn Vasella ging, betrug nicht 60 Millionen, sondern 72 Millionen.
Interessant auch: Thomas Minder bei Schawinski [SRF/Schawinski, 18.3.2013/27:19].
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Beppe Grillo - der Komiker im italienischen Wahlkampf [Euronews, 21.2.2013/07:49]. Nach den italienischen Wahlen ist klar: der Name des Moments heisst nicht Bersani, nicht Berlusconi und schon gar nicht Monti. Er heisst Grillo. Mit seiner Partei 'MoVimento 5 Stelle' machte er ganze 25,55% Stimmen bei den Parlamentswahlen. Das ist eine erdrutschartige Sensation, bei welcher man nicht so recht weiss, wie man damit umgehen soll. Kann man weiterhin von einem Komiker reden bei einem solch unerwarteten Zuspruch des italienischen Volkes? Wer ist dieser Grillo? Ein Interview mit Grillo im Vorfeld der Wahlen (Schwerpunkt des Interviews ist Grillos Einstellung zu Europa).
P.S. Derzeit stellt sich die Schweiz die Frage, ob ein Grillo auch in der Schweiz möglich wäre. In diesem Stil und mit diesem Erfolg denke ich das kurz- und mittelfristig nicht. Italien ist (politisch betrachtet) etwas speziell. Oder anders gesagt: die Erfindung der Politfigur Grillos kommt eigentlich aus der Schweiz (siehe: Lega dei Ticinesi).
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Meteorit in Russland [ZDF, 15.2.2013/02:29]. Nach dem Meteoriteneinschlag zeigt das ZDF hier eine Zusammenstellung von ersten Zeugenvideos auf Youtube. Zu sehen sind der Meteorit am Himmel (viele Russen haben Kameras in ihren Autos) sowie Szenen von Menschen in Panik und das Einschlagloch. Der erste Kanal des russischen Staatsfernsehen zeigte offenbar zuerst ein falsches Video mit einem brennenden Einschlagloch (offenbar ein altes Video eines anderen Ereignisses). Der Meteorit soll über der Stadt Tscheljabinsk explodiert und mit einem acht Meter breiten Einschlagloch in einen zugefrorenen See gestürzt sein. Rund 1000 Menschen sollen verletzt sein, Tote soll es keine gegeben haben.
Interessant dazu auch eine Informationssendung des Schweizer Fernsehens [SRF/10vor10, 15.2.2013/06:35]; und der zweite Teil befasst sich mit dem Asteroiden, der fast zur gleichen Zeit an der Erde vorbeiflog [SRF/10vor10, 15.2.2013/02:52]. Je mit einem sehr interessanten Kommentar eines Weltraumphysikers zu den Ereignissen und zur Gefahr durch herabfallende Himmelskörper allgemein.
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Spendensammeln auf Kosten der Mitarbeiter [SRF/Kassensturz, 15.2.2013/15:31]. Die Schweizer Hilfswerke sind nicht zum ersten Mal in der Kritik wegen ihrer Geldbeschaffungsmethoden. Jetzt gingen die Mitarbeiter der Fundraisingfirma, welche für die Hilfswerke Leute auf die Strasse stellt, gar zum Fernsehen, um Auszupacken über die miesen Arbeitsbedingungen. Die Hilfswerke geben sich vollkommen überrascht: man hat nichts gewusst. Greenpeace hat die Zusammenarbeit mit der entsprechenden Firma vor ein paar Jahren gekündigt, Amnesty International Schweiz hat (laut einem Radiobeitrag) offenbar auch gewusst, dass die Bedingungen schlecht sind, hat aber keine Konsequenzen gezogen.
Wie der Kassensturz später berichtete, wollen die Hilfswerke für eine Verbesserung sorgen [SRF/Kassensturz, 14.5.2013].
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Skiferien-Preisvergleich Schweiz-Österreich [SRF/Kassensturz, 29.1.2013/21:05]. Ein Wintersport-Beitrag: immer mehr Schweizer machen im benachbarten Österreich Skiferien. Dort soll vieles oder alles ein bisschen günstiger sein. Hochpreisinsel Schweiz und Einkaufstourismus, ein immer bedeutenderes Thema derzeit in der Schweiz, also auch im Tourismusbereich? Der Kassensturz überprüfte dies; und überraschenderweise kam heraus, dass v.a. auch der Service und das Menschliche in Österreich besser seien. Besonders beliebt ist das grenznahe Skigebiet Serfaus-Fiss-Ladis im Tirol, welches in dieser Sendung mit Schweizer Destinationen verglichen wird. (Dies gehört eigentlich auch noch zu diesem Beitrag.)
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Obdachlose (EU-) Wanderarbeiter [SRF/10vor10, 18.1.2013/03:33]. In Zürich tauchen immer mehr EU-Wanderarbeiter auf, die aufgrund der Personenfreizügigkeit frei in die Schweiz einwandern können und nachts teils dann auf der Strasse aufgegriffen werden. Der sozialdemokratische Sozialvorsteher der Stadt Zürich, der eine Hilfeleistung als 'nicht ehrlich' bezeichnet (offenbar frei nach Alt-Bundesrat von Steiger im Zweiten Weltkrieg), will sich nicht um diese kümmern, daher haben private Hilfswerke nun eine Notschlafsstelle für diese Leute eingerichtet. Ein Problem, welches natürlich in Zukunft noch grösser werden könnte, wenn die Wirtschaft in der Europäischen Union weiter kriselt.
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Alfred Grosser - Deutschland und Frankreich, von Feinden zu Freunden [SRF/NZZ Standpunkte, 13.1.2013/48:30]. Im Januar 2013 wird 50 Jahre deutsch-französische Freundschaft gefeiert (aufgrund des Elysée-Vertrages vom 22. Januar 1963, deutsch-französischer Freundschaftsvertrag). Der deutsch-französische Politikwissenschaftler Grosser war und ist in beiden Ländern eine bedeutende Persönlichkeit in der Geschichte dieser Beziehung. Grosser sieht zwei Anfangspunkte dieser Beziehung: noch früher am 9. Mai 1950 bei der Schuman-Erklärung bzw. dem Schuman-Plan, aus welchem die Montanunion oder EGKS hervorging (also: der Grundstein der späteren Europäischen Gemeinschaft und Union).
Dieses Gespräch zeigt vielleicht auch, dass die Geschichte Europas beim Zweiten Weltkrieg nicht aufgehört, sondern eigentlich damals erst begonnen hat. Heute betrachten wir einen Teil dieser Nachkriegsgeschichte bereits als Historie, dabei ist gerade über die Entwicklung Europas zu wenig gesprochen worden, da die Nachkriegsgeschichte zuerst im Schatten des Kalten Krieges und dann des Zusammenbruchs des osteuropäischen Kommunismus lag (gleichzeitig kam auch das Internet auf). Es fehlt uns heute noch ein bisschen die Erkenntnis der Grösse dieser Ereignisse rund um die Entwicklung eines friedlichen Europas (bzw. den Versuch dazu).
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Spaniens verlorene Generation [SRF/Kulturplatz extra, 2.1.2013/27:53]. Die Reporterin besuchte in Spanien die verlorene Generation der aktuellen Krise. Ein berührender Beitrag, aus einem Land, welches vor ein paar Jahren noch zu den aufstrebendsten Ländern Europas gehörte. Man sah dies v.a. auch im Sport: es waren die Generationen von Indurain, Nadal und der grossartigen Fussball-Nationalmannschaft, u.a., die aus diesem Aufschwungsgefühl Spaniens kamen. Heute herrscht in Spanien eine wachsende Zukunftsangst. Am Schluss fragt sich die Reporterin, ob es mehr Mut brauche, zu gehen oder zu bleiben.
Noch ein interessanter Beitrag über Spanien: Spanien - Die Empörten rebellieren [ORF/Weltjournal, 15.5.2013/33:12]. Der Beitrag ist vom ORF, was vermutlich bedeutet, dass er nur sieben Tage online ist (nach ORF-Gesetz).
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Kopien aus dem 3D-Drucker [SRF/Einstein, 13.12.2012/05:15]. Als ich (tatsächlich erst in dieser Sendung) erstmals von 3D-Druckern hörte, bin ich fast von meiner Fernsehcouch gefallen. Unglaublich, eigentlich: wieder einmal. Das tönt schon fast lächerlich utopisch und ist doch bereits top aktuell. Die Technologie wird jedenfalls bereits erfolgreich in der Chirurgie z.B. verwendet: anfangs dieses Jahres wurde erstmals ein Unterkiefer aus dem 3D-Drucker eingesetzt; und bereits ist man dem Drucken von menschlicher Haut auf der Spur (u.a.). Es war also doch noch nicht fertig mit dem Internet: nein, nein, nein – es ist noch sehr lange nicht fertig. Und wir sind jedes Mal wieder ein bisschen entsetzt und sehr überrascht.
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Zu Besuch bei den Hobbits [SRF/Box Office, 12.12.2012/28:27]. Termingerecht vor der Weihnacht 2012 erscheint der erste Teil einer Hobbit-Film-Trilogie, welche die Nachfolgeserie des Fantasyklassikers 'Herr der Ringe' ist. Vorgestellt wird bei dieser Gelegenheit auch das neue Hobbit-Haus im graubündnerischen Dorf Jenins, mit einem Hobbit-Museum. Interessant auch die Filmografie von Schauspieler Freeman und Regisseur Jackson; ferner werden auch ältere Filmversuche dieser Thematik besprochen. Und haben Sie gewusst, dass Tolkien das Dorf Lauterbrunnen als Vorlage diente? Sind also die Schweizer die perfekten Hobbits? Na ja.
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TalkTäglich mit Bestsellerautor Bachmann [TeleZüri/TalkTäglich, 10.12.2012/22:40]. Unglaublich eigentlich, wenn ein 19-jähriger Schweizer aus dem Nichts heraus einen Buch-Grosserfolg in den USA feiert: Stefan Bachmann, das 'Wunderkind' von Zürich. In der Schweiz gibt es sein Fantasy-Buch "The Peculiar" noch nicht in Deutsch, und Bachmann scheint schon heute eher international als schweizerisch ausgerichtet zu sein, trotzdem ist dieses Interview interessant und faszinierend. Nun soll der Stoff sogar in Hollywood verfilmt werden: die Musik dazu hat der Autor gleich selber schon einmal vorkomponiert, denn Stefan Bachmann ist nebenbei auch noch Musik-Komponist.
P.S. Wie schön ist es doch, einmal wieder von einem Schweizer Autor zu hören, wie er auf seine Einfälle kommt, und wie er seine Ideen kreiert, und wie er überhaupt dazu kommt, Bücher zu schreiben, usw. usf. (ist es nicht?). Manchmal hat man das Gefühl, es gebe (nach Frisch und Dürrenmatt) keine Schriftsteller mehr in der Schweiz. Da ist doch noch einer. Hier die Autorenwebsite von Stefan Bachmann, der schreibende Harry Potter (jedenfalls gleicht er diesem noch mehr als Simon Ammann, der früher als skifliegender Harry Potter bezeichnet wurde).
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Hiver nomade [SRF/Kulturplatz, 5.12.2012/04:50]. Der Schweizer Dokumentarfilm 'Hiver nomade' gewinnt den Preis für den besten europäischen Dokumentarfilm des Jahres, ein Film über zwei Menschen, drei Esel, vier Hunde und 800 Schafe bzw. über das Schäferleben in der welschen Winterlandschaft. Erstaunen muss dieser Erstlingserfolg von Regisseur Stürler nicht, gab es doch früher schon Idyllisierungen des Schäferlebens, etwa bei der literarischen Gattung der Schäferdichtung. Auch damals (in der Zeit der Industrialisierung) galten die Schäfer als eine Gattung Leute, die ein naturnahes Leben führen, während sich die Kultur immer weiter von der Natur weg bewegt.
Hirtengesellschaften leben heute fast überall am Rand der Zivilisation. Die letzte grosse Hirtengesellschaft Europas ist jene der Samen in Nordeuropa [ZDF/Auslandsjournal, 19.12.2012/06:48]. Auch dieser Beitrag ist interessant: ein Schafhirt in der Zentralschweiz [SRF/Schweiz aktuell, 23.12.2010/05:07].
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Why Windows 8 Scares Me [Youtube, 9.10.2012/14:52]. Silicon-Valley-Worker Michael Mace – er ist CEO einer vermutlich kleineren Firma dort – erklärt hier das neue Betriebssystem Windows 8, v.a. auch seine Vorbehalte diesbezüglich. Mit dem Ziel, das Windows-Betriebssystem handytauglich zu machen, wurde es in seinen eigenen Grundsätzen vollkommen verändert. Nicht einfach für eingefleischte und ältere PC-Nutzer. Die Firma verfolgte wahrscheinlich damit in erster Linie wirtschaftliche Interessen: sie drohte den betriebssystemmässigen Anschluss auf dem Handymarkt zu verlieren. Abgesehen von diesem Hauptaspekt sieht Mace auch noch ein paar weitere Schwierigkeiten.
P.S. Mittlerweilen habe ich selber auf Windows 8 umgestellt, und die Ängste davor, die ich auch hatte, nach dem, was ich darüber gehört habe, haben sich etwas verflogen. Als Webpublisher war Windows 7 für mich allerdings etwas praktischer. Aber: es geht auch so. Die neue Sache wirkt doch noch in vielen Punkten etwas unstabil: sicher kann es da noch einige Verbesserungen geben.
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Wie ticken die Schweizer? [ZDF/heute journal, 22.7.2012/02:51]. Im Zuge des aktuellen Steuerstreits fragt sich Deutschland wieder einmal: wie ticken sie denn, diese Schweizer? Aussenansichten sind immer interessant, auch wenn man sich etwa vorstellen kann, wie sie herauskommen. Trotzdem: die Schweizer würden wieder mehr jodeln in der aktuellen Problemlage und sich ins Volksgut zurückziehen. Das sieht zwar nach Klischeevorstellung aus, hat aber vielleicht seine politische Berechtigung. Schriftsteller Capus meint, in 20 Jahren sei die EU sowieso in der EU. Das ist aber eine sehr optimistische Aussage...
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Zehn Jahre lautes Nachdenken [ZDF/Das philosophische Quartett, 14.5.2012/87:45]. Dies ist ein Rückblick zur Sendung 'Das philosophische Quartett', in welchem jeweils vier Gäste (wenn auch mediengerecht natürlich) philosophische Dinge diskutierten, darunter jeweils die beiden Moderatoren Peter Sloterdijk und Rüdiger Safranski. Ersterer gehörte bereits vor dieser Sendung zu den populärsten Philosophen dieser Zeit, Letzterer wurde es dank dieser Sendung. Dass ein so bedeutender Philosoph wie Sloterdijk bei einer solchen Sendung mitmacht, das war wohl schon eine kleine Sensation. Immerhin hat es so etwas bis dahin noch nicht gegeben. Auch im Land der Denker und Dichter nicht.
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Le Débat 2012: Hollande et Sarkozy [Youtube, 4.5.2012/2:50:32]. Die TV-Debatte in der französischen Präsidentschaftswahl 2012 verlief ausgeglichen: Sarkozy nicht mehr so glänzend wie fünf Jahre zuvor, Hollande etwas besser als erwartet. Die Wahl gewann Hollande nur sehr knapp, und doch war es ein grosser Wechsel für Frankreich und Europa. Die französischen Debatten sind vielleicht die intellektuell Interessantesten: vielleicht spürt man ein bisschen auch heraus, dass das Präsidentenamt in Frankreich bedeutender ist, als in jedem anderen demokratischen Land. Obwohl nur ein absoluter Politfreak sich das ganze Video ansehen wird, habe ich das hier gepostet.
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Weggefährten wider Willen [ZDF, 15.4.2012/28:48]. Zwei bedeutende Figuren des heutigen Katholizismus werden hier als Weggefährten wider Willen dargestellt: der deutsche Papst Benedikt XVI. und der kritische Schweizer Theologe Hans Küng. Der Papst hält am alten fest und wird als konservativer Kirchenführer gesehen, Küng fordert Reformen und baut an einem ökumenischen Weltethos. Man begegnet hier dem Papst, als er noch Josef Ratzinger war und einem Küng, der immer interessant ist. Während Küng die Lehrbefugnis entzogen wurde, machte Ratzinger eine steile Kirchenkarriere und wurde schliesslich sogar Papst.
Zu Küng empfehle ich die DVD-Serie Spurensuche - die Weltreligionen auf dem Weg. Wer sich kurz, kompetent und interessant über die verschiedenen grösseren Weltreligionen informieren will, ist hierbei gut beraten.
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Urban Farming [PBSvideo/Food Forward, 4.4.2012/24:31]. Urban Farming ist ein Trend in den USA (etwa in New York oder Detroit), aber immer mehr auch in Deutschland oder in der Schweiz. Ob Gemüseanbau auf Dächern von Hochhäusern oder Bio-Ecken in den Quartieren, ob im Garten oder auf dem Balkon: die Leute wollen wieder selber anbauen, sei es als Freizeitbeschäftigung oder auch als ernsthafte Selbstversorgung. Die Städte sollen grüner werden. Das hat es freilich schon früher gegeben: mit der Schrebergartenkultur, die es auch immer noch gibt. Das Urban Farming ist indessen ein echter Trend; und einige dieser neuen Stadtgärtner betreiben einen neuen Markt mit Urban-Farming-Food.
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Precht vs. Fehr (Sternstunde Philosophie) [SRF/Sternstunde Philosophie, 13.3.2012/57:35]. Der deutsche Starphilosoph Richard David Precht, welcher im deutschen Fernsehen etwas überraschend Sloterdijk verdrängte, im Streitgespräch mit dem österreichischen Ökonomen Ernst Fehr. Eigentlich ist es aber gar kein allzu grosses Streitgespräch, denn man sieht hier, wie fast immer, dass der Philosoph grosse Mühe hat, gegen den Wissenschaftler mit seinem Spezialgebiet. So ist das Gespräch, oberflächlich betrachtet, erstaunlich einvernehmlich, genau betrachtet aber doch recht interessant. Mehr Philosophie in der Ökonomie ist ja auf jeden Fall wünschenswert (oder etwa nicht?).
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Droht der Schweiz ein Verkehrsinfarkt? [SRF/10vor10, 20.2.2012/04:15]. 11% mehr Autos, 12% mehr Motorräder und 19% mehr Lastwagen. 5,5 Mio. Motorfahrzeuge gibt es in der Schweiz, welche an heiklen Stellen im Verkehrsnetz einen ständig wiederkehrenden Stau verursachen (während die Züge zu den Stosszeiten vollkommen überfüllt sind). Besteht die Gefahr eines Verkehrskollapses? Oder ist dies gar nur eine Folgediskussion der Übervölkerungsangst und -diskussion? SVP-Giezendanner und GPS-Glättli reden über ihre Rezepte. Natürlich liegen die Meinungen sehr weit auseinander. Drohen auch der Schweizer Politik Stau und Kollaps?
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Roger Federer - 10 Years of Wimbledon History Highlights (1/7) [Youtube, 5.10.2011/08:07]. Natürlich: Roger Federer! Er ist eine Ausnahme-Erscheinung im Schweizer Sport, wie man nicht deutlich genug sagen kann. In dieser gelungenen siebenteiligen Hommage kann man noch einmal die bedeutendsten Momente der Wimbledon-Karriere von Federer anschauen. In diesem Video geht es zurück an Federers Wimbledon-Beginn bei den Profis: wo er als 19-jähriger den Superstar der damaligen Zeit und des Tennissports überhaupt bezwang, Pete Sampras. Das war natürlich die ideale Lancierung dieser grossen Karriere. (Die weiteren Videos dieser Serie findet man bei Youtube [Part 1-6 + Rebirth].)
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Fast 50% Ausländer im Schweizer Topmanagement [SRF/Tagesschau, 23.5.2011/09:45]. Immer mehr Topmanager von Schweizer Firmen sind Ausländer. In den Chefetagen der 100 grössten Schweizer Unternehmen sollen es derzeit bereits fast 50% sein. 30% sind Deutsche, 16% US-Bürger, 12% Briten, 9% Franzosen, 5% Italiener sowie andere. Auch Kulturprobleme werden in diesem Beitrag angesprochen. Eine interessante Frage in diesem Beitrag auch: arbeiten die Schweizer zu langsam? In einem zweiten Beitrag wird geschildert, wie immer mehr Schweizer Unternehmen ihre Löhne in Euro zahlen.
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Herfried Münkler: Wie sieht die Zukunft der Demokratie aus? [SRF/Sternstunde Philosophie, 10.3.2011/56:55]. Der deutsche Politikwissenschaftler Herfried Münkler philosophiert über den Zustand des Bürgertums und die Zukunft der Demokratie. Er sieht einen Riss durch das Bürgertum gehen, während es aber weiterhin als Hauptschicht der Gesellschaft unangetastet ist (nicht zuletzt durch die Verbürgerlichung der Arbeiter), und er sieht die Demokratie bedroht durch die zunehmende Individualisierung. Mit dem interessanten Zeitanalysten, der quasi ein pietistisch zurückhaltendes Bürgertum der Mitte und des Masses fordert, spricht als Gesprächsleiter der deutsche Philosoph Richard David Precht.
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Wadah Khanfar: A historic moment in the Arab world [Youtube, 4.3.2011/17:13]. Wadah Khanfar, der Chef des arabischen Fernsehsenders Al-Jazeera spricht über den arabischen Frühling bzw. die aktuellen Entwicklungen im arabischen Raum. Wahrscheinlich das grösste und bedeutendste Ereignis der Aktualität. Es ist auch von Träumen einer jungen, technisch orientierten Generation die Rede, allerdings erweist sich dieser Aufbruch als nicht ganz so einfach, und die Zukunft scheint vielen Ländern unsicher zu sein. Diese Rede von Khanfar stammt aus der Reihe der TED-Talks (Abkürzung für Technology, Entertainment, Design: ursprünglich eine alljährliche technologische Konferenz in Monterey, Kalifornien).
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Mongolischer Präsident zur demokratischen Weiterbildung in der Schweiz [SRF/Tagesschau, 24.1.2011/02:04]. Wann gibt es schon so etwas? Ein ausländischer Staatspräsident reist in die Schweiz, um sich vor Ort über die Direkte Demokratie zu informieren, mit dem Ziel diese zu adaptieren? Der mongolische Präsident Elbegdordsch reiste mit einer hochkarätigen Delegation in die Schweiz, unter genau diesem Aspekt. Ob die Mongolei tatsächlich eine Direkte Demokratie nach Schweizer Modell einführen wird, ist natürlich nicht gewiss. Trotzdem war dieser Staatsbesuch ein ganz besonderer (offenbar aber nicht gewürdigt von der Schweizer Regierung, was ein bisschen typisch ist für das Politmarketing der Schweiz).
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Please vote for me [Youtube, 5.11.2010/04:02]. Dies ist ein Trailer für einen bemerkenswerten chinesischen Dokumentarfilm (aus dem Jahr 2007). Eine chinesische Schulklasse macht ein demokratisches Experiment, indem sie ihren Klassensprecher in einem demokratischen Verfahren wählen lässt. Drei Kinder, die von ihren Lehrern dafür ausgewählt wurden, stehen zur Wahl. Welche Erfahrung machen die Kandidaten, ihre Klassenkameraden (die Wähler) und auch die Eltern der Kandidaten (als Wahlhelfer quasi) mit der Demokratie in ihrer Rohform? [Ganzer Film: Vimeo, 52:06.]
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Tous au suisse-allemands? [RTS/Infrarouge, 19.10.2010/58:39]. Diskussion über die Sprachprobleme und die Stellung des Dialektes in der Schweiz. Der grüne Politiker Anthony Hodgers hatte diese Diskussion mit einer Kritik an der deutschschweizerischen Dialektsprache ausgelöst. Was denken die Welschen über das Sprachproblem in der Schweiz? Gibt es einen Röstigraben und wie wirkt sich dieser aus? Sicher eine der interessantesten schweizerischen Kulturfragen überhaupt. Das Thema ist vermutlich genug interessant, dass man sich dazu auch einmal eine längere Diskussion anhören kann.
In der Romandie ist der Dialekt (bzw. Patois) am Aussterben. Hier ein Beitrag über den Walliser Patois [aus dem Jahr 1970: RTS, 24.3.1970/31:34]. Wie in Frankreich setzte sich in der Schweiz die französische Schriftsprache auch in der gesprochenen Sprache im Alltag durch. Die französische Kultur ist sehr stark nach Paris ausgerichtet: es gibt kaum eine andere Hauptstadt, die eine solch grosse Bedeutung hat wie Paris für Frankreich. Zugenommen hat der Hang zur Einheitssprache im Französischen vermutlich auch mit dem Weltbewusstsein des Kolonialstaates ('Grande Nation', und alles war nach Paris ausgerichtet).
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Largest Cities in Africa [Youtube, 26.10.2010/03:36]. Nicht nur die asiatischen Städte wachsen rasant in dieser Zeit, sondern auch die afrikanischen Städte. Hier eine Diaserie mit den 50 grössten afrikanischen Städten. Grösste Städte historisch weltweit, 1500: 1. Peking 670'000, 2. Konstantinopel (Istanbul), 3. Vijayanagar (Indien), 4. Kairo, 5. Paris. 1910: 1. London 7,1 Mio., 2. New York, 3. Paris, 4. Chicago, 5. Berlin. 1950: 1. New York 12,3 Mio., 2. Tokyo, 3. London, 4. Paris, 5. Moskau. Heute: 1. Mexiko-Stadt 20,0 Mio., 2. Shanghai, 3. Peking, 4. Istanbul, 5. Karatschi. Nach Metropolregion ist Tokyo die grösste Stadt der Welt. Die grösste afrikanische Stadt Kairo hat mehr als doppelt soviele Einwohner wie die Schweiz.
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Terrible Fouls World Cup 2010 Final [Youtube, 1.7.2010/01:30]. Eine heisse Affiche gab es beim Fussball-WM-Final 2010: der grosse Dominator der letzten Jahre (Spanien) gegen die Mannschaft, die in Südafrika unbedingt besonders gut aussehen wollte (Niederlande). Die Niederlande waren aber vollkommen überfordert in diesem Spiel gegen die technisch und spielerisch starken Spanier, und sie sorgten fast im Alleingang dafür, dass dieses Spiel zu den hässlichsten WM-Spielen der Fussballgeschichte gehört (auch wenn es nicht ganz an die 'Schlacht von Santiago' 1962 herankam). In einem Endspiel hat man so etwas noch nie gesehen (siehe auch: 47 Fouls Spain vs Netherlands [Youtube, 19.7.2012/03:32]).
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Il Ticino che non conta più a Berna [RSI/microMacro, 22.01.2010/31:05]. Dass die Tessiner sich politisch vernachlässigt fühlen zu Zeiten, in denen sie keinen Bundesrat stellen können, ist nicht neu. Zu dieser Zeit aber lässt die bestehende oder drohende Wirtschaftskrise in ganz Europa die Befürchtungen der Tessiner noch dramatischer erscheinen. Eine Diskussion jenseits des Gotthards über die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft des Kantons Tessin. Es geht hier auch um Minderheiten in der Schweiz allgemein. Das Erste, was gefährdet ist, ist die Schweiz selber, meint Volkswirtschaftler Remigio Ratti. (Zum Öffnen des Films den Link anklicken.)
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Kinderarbeit in der Schokoladenindustrie [SRF/Kassensturz, 1.12.2009/20:34]. In Westafrika arbeiten Kindersklaven für die Schokoladenindustrie, v.a. im Hauptlieferland Elfenbeinküste, welche offenbar sogar aus noch ärmeren Nachbarländern herangeschleppt werden. Hier der Kassensturzbeitrag im SRF. ARD/NDR sind der Geschichte (etwas polemisch) nachgegangen und haben ebenfalls eine Dokumentation erstellt (gesendet im Oktober 2010) und später auch gezeigt, was sich seither verändert hat (im Dezember 2012): Die Story im Ersten: Schmutzige Schokolade II (und I).
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Glencore - der stumme Riese [SRF/ECO, 5.1.2009/27:48]. Die Firma Glencore ist der grösste Konzern der Schweiz und der grösste unabhängige Erdölhändler der Welt. Immer öfter tauchen Rohstoffhandelsfirmen in den Top-10 der Schweizer Unternehmen auf (v.a. in den Kantonen Zug und Genf). Glencore ist ein Riese in diesem Bereich: ein stummer Riese, der sich ebenso stumm zum Global Player heraufgearbeitet hat, und das Unternehmen hat sich auch vom reinen Händler zum Produzenten gewandelt. Was steckt hinter dieser Firma? Ein interessantes Porträt.
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Piet Klocke erklärt die Finanzkrise [Youtube, 26.11.2008/04:51]. Tja, wer sollte denn die Finanzkrise erklären können, wenn nicht Piet Klocke (direkt mit dem Neusten aus der Anstalt [ZDF-Satiresendung])? Für mich sicher einer der interessantesten deutschen Comedians der Gegenwart, und dies ist vielleicht einer seiner besten Auftritte. Klockes satirische Reden mit der unverwechselbaren Gestik tönen zwar ewig ähnlich, doch er beherrscht die Kunst eines intellektuellen Dauerwitzes wie kaum ein Anderer: bei ihm gibt es keine Pause zwischen den Gags, und wenn es eine gibt, füllt er sie mit seiner aberwitzigen Gestik aus.
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Essen aus dem Müll [SRF/Schweiz aktuell, 22.12.2008/03:41]. Die Dritte Welt mitten in der Schweiz. Menschen, die im Abfall herumwühlen, um noch irgend etwas Essbares zu finden: das gibt es in der Schweiz nicht, würde man meinen. Das gab es in der Schweiz kaum, muss man sagen. Heute aber ist das ein zunehmendes Phänomen. Im Zentrum des Interesses stehen die Abfälle von Grossverteilern, Lebensmittelläden oder -märkten. Unwürdig für eines der reichsten Länder der Welt? Und ist wirklich die Wirtschaftsentwicklung schuld dafür, oder ist es nicht vielmehr die zunehmend fragwürdiger werdende Gesellschaftsentwicklung? (Ganze Sendung [RTS/Temps Présent, 18.12.2008/29:04].)
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Folkländler mit verschiedenen Gruppen [Youtube, 24.11.2008/05:32]. In der Sendung "Die grössten Schweizer Hits" brachte das Schweizer Fernsehen diesen Part mit Schweizer Gruppen, die versuchen, in einer Art 'Folkländler' die alte Schweizer Ländlermusik mit moderneren Tönen zu verbinden; das sind sicher interessante Klangexperimente (und eigentlich voll im Trend liegend, diese Verbindung von Tradition und Moderne; vielleicht hören wir hier sogar Ansätze einer neuen Zukunft in der Schweizer Musik?, zumindest ist das sicher eben eine interessante Alternative in der Schweizer Musik). Zu hören sind: Hujässler, Christine Lauterburg & Aërope sowie Max Lässer.
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Barack Obama: A More Perfect Union [Youtube, 18.3.2008/37:10]. Wahrscheinlich ist dies die bedeutendste Rede Obamas: A More Perfect Union. Die Rede wurde gehalten in Philadelphia im Verlauf der demokratischen Präsidentschaftsnomination 2008 (also bevor er der gewählte Präsident der USA war). Wenn man Obama reden hört zu jener Zeit, ist es kein grosses Wunder, dass er danach zum Präsidenten der USA gewählt und vereidigt wurde. Der Titel der Rede stammt aus der Präambel der US-amerikanischen Verfassung: "We the people, in order to form a more perfect union."
Zu den bedeutendsten Reden Obamas gehören auch die Reden nach seinen Wahlsiegen 2008 (vermutlich die bewegendste Rede, die man in den 2000-er Jahren bisher überhaupt gehört hat) und 2012.
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Classe Politique Spezial (2/7) [Youtube, 2.10.2007/04:24]. Ohne Zweifel ein Highlight der Schweizer Satire: WAM & Birgit for president! Diese als Bundesratssitcom bezeichnete Politiksatire, in welcher der Bundesrat eine lustige WG bildet, lief im Schweizer Fernsehen zuerst in der Satiresendung "Punkt CH" (2004-2007, und danach als eigenständiger Politik-Jahresrückblick bis 2011/2012). In diesem Classe-Politique-Spezial ist ein Zusammenschnitt der besten Folgen aus den Punkt-CH-Sendungen zu sehen. (Die ganze Sendung habe ich leider bei SRF wie auf Youtube nicht mehr gefunden, nur diese siebenteilige Serie [die anderen Teile finden sich auf Youtube]).
Die beiden Spezialsendungen mit den besten Comedyausschnitten aus der Bundesratssitcom zu punkt.ch gibt es auch auf DVD (z.B. bei exlibris [ein einmaliges Dokument zur Schweizer Politik in den frühen 2000-er Jahren, natürlich]). Hier noch zwei weitere Klassiker der Schweizer Comedy in den 2000-er Jahren, die sehenswert sind: Mike Müller erklärt die politische Landschaft der Schweiz [Youtube, 26.8.2010/06:30] und Duo Lapsus - Schwinger Anleitung [Youtube, 6.12.2008/09:05; bei diesem Beitrag ist die Bildqualität nicht optimal, aber trotzdem interessant].
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Hier noch ein paar allgemeine Beiträge/Themen:
![Three Minute Philosophy - Immanuel Kant [Youtube, 11.12.2009/03:32].](Kant.jpg)
![Diskussion 1968-er in Europa/Deutschland [ORF2/Club2, 13.06.1978/3:02:07].](1968.jpg)
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