Seid nett zur KI, Leute.
Sie ist gerade daran, die Menschheit kennenzulernen...





Wer oder was ist die KI? - Das grosse Kennenlernen. Dies - siehe oben - ist die Ausgangslage. Das habe ich in den Sozialen Medien gepostet, mit einem Verweis auf meine Website, weil ich hier dieses neue Projekt starte. Wer oder was ist eigentlich die KI? Die allererste Antwort muss wohl sein, dass es DIE KI eigentlich gar nicht gibt, sondern es gibt mittlerweilen schon längst verschiedene KIs (KI = Künstliche Intelligenz, engl. Artificial Intelligence [AI]).

Die erste interessante Tatsache über KI ist, dass es von ihr kein Bild und nicht einmal ein Symbol gibt (hier kann man sich davon überzeugen [Google-Bildersuche zum Begriff der KI]). Das heisst, dass wir zur Definierung der KI erst einmal keinen klaren Anhaltspunkt haben. (Wie sieht das bei anderen ideellen Begriffen aus - wie Gott, Geist, Seele? [Der einzige Schluss, welchen wir aus dieser kleinen Bilderanalyse ziehen können, ist vielleicht der, dass KI [idealiter] irgendetwas mit Gehirn, Verbindung und Technologie zu tun hat]).

Erscheinungsdaten der ersten und/oder grössten (öffentlichen) KI-Modelle (es geht hier erstmal ausschliesslich um Chatmodelle, d.h. KIs, die mit den Menschen über alles mögliche sprechen [oder umgekehrt]):

ChatGPT (Firma: OpenAI [USA], CEO: Sam Altman, November 2022), Claude (Athropic [USA], Dario Amodei, März 2023), DeepSeek (Limited Company [China], Liang Wenfeng, März 2023), Earnie (Baidu [China], Robin Li, März 2023), Gemini (ehemals Bard - Google [USA], Sundar Pichai, März 2023), Qwen (Alibaba [China], Joseph Tsai [Vorsitzender], April 2023), Doubao (ByteDance [China], Zhang Yiming [Gründer und Vorsitzender], August 2023), Meta [AI] (Meta [USA], Mark Zuckerberg, September 2023), Kimi (Moonshot [China], Yang Zhilin, Oktober 2023), Grok (xAI [USA], Elon Musk, November 2023).

Die bedeutendsten europäischen Alternativen (die aber natürlich deutlich weniger bedeutend sind als die KI's der Amerikaner und der Chinesen): Mistral AI (Frankreich - lanciert im April 2023), Aleph Alpha (Deutschland, Anfang 2025) oder auch Proton Lumo (Schweiz, Juli 2025). Die bedeutendste russische KI ist Alice (Firma: Yandex). Indien ist stark aufstrebend, wobei sich noch nicht eine einzelne grosse Plattform etabliert hat; das sind aber noch längst nicht alle: hier gibt es ein paar weitere, und auch das ist nur ein Teil von allem]).

Vorausgegangen waren den (öffentlichen) KIs die Intelligenten persönlichen Assistenten (engl. Virtual assistants [VAs]) auf den Smartphones (Siri [Apple, 2011], Alexa [Amazon, 2014], Google Assistant [Google, 2016] und andere). Der Film "Her" (2013) zeigt in seinem Trailer, dass die IPAs bereits damals auf Künstliche Intelligenz hingewiesen haben. Dieser Bezug ist also ziemlich bedeutend, wobei der AI-Begriff bereits 1955 vom US-Informatiker John McCarthy eingeführt wurde (was wiederum zeigt, dass die KI-Entwicklung über längere Zeit gelaufen ist - diskutiert wurde sie etwa seit den 1940-er Jahren und ab 1957 gab es schon erste Vorläufer - das Softwareunternehmen OpenAI, welches die heutige [öffentliche] Chatbot-KI initiierte, wurde Ende 2015 gegründet). Anmerkung: ob das Erscheinen weiblicher IPA-Stimmen mitverantwortlich war für die derzeit zu beobachtende maskuline Reaktion auf den Feminismus, ist schwierig zu sagen: vielleicht hat es eine gewisse Rolle gespielt (aber das ist ein anderes Thema, was wir hier nicht behandeln wollen - immerhin sei aber auch erwähnt, dass der Begriff der Intelligenz einen weiblichen Artikel hat in der deutschen Sprache, aber auch in den lateinischen Sprachen [Latein, Italienisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch] oder auch im Russischen - im Englischen, Chinesischen, Arabischen oder [H]Indischen haben wir keine verschiedenen Artikel [inwieweit die heutige KI reine Intelligenz vertritt oder aber Vorgaben von Menschen, das ist hier ebenfalls anheim gestellt - es gibt auch in diesem Bereich ein Ideal und eine Realität (wie in praktisch allen Bereichen, notabene); was Künstliche Intelligenz wirklich ist, das müssen wir Menschen zuerst herausfinden, in einem vermutlich recht langen Prozess]).

Die KI-Dystopie beruht ja darauf, dass aus all den verschiedenen KIs einmal eine grosse, dominante KI wird (wie man sich das eben so in den schlimmsten Dystopien ausrechnet). Ob und wann das geschehen wird, das wissen wir nicht. Wir können nur Vermutungen diesbezüglich anstellen - es ist eine politische wie auch eine technische Sache. Es sind sehr viele verschiedene Szenarien für die Zukunft denkbar, wobei die schlimmsten Dystopien natürlich davon ausgehen, dass sich die KIs zunehmend untereinander vernetzen und irgendwann ihre eigene (Macht-) Politik begründen werden, unabhängig von den Menschen, oder eben sogar gegen die Menschen. Vorderhand haben wir es einmal mit immer mehr verschiedenen Modellen zu tun (meine Referenz-KI ist hier ChatGPT, ganz einfach, weil es die 'Mutter aller [öffentlichen] KI's' ist).

Leider gibt es keine Anzeichen dafür, dass die KI je ihre Begründer (die Menschen) besonders verehren würde - das ist heute nicht der Fall, und das dürfte auch sehr schwierig zu erreichen sein (aus verschiedenen Gründen - die KI wurde ja auch gegründet, um intelligenter zu sein als das ganze Pack auf zwei Beinen [Vorsicht Satire!]). Ich habe die KI (ChatGPT) selber einmal gefragt, was sie denn von den (menschenschützenden) Robotergesetzen von Isaac Asimov halte (denn wir müssen ja damit rechnen, und das ist heute schon im Gang, dass die KI einen Roboterkörper bekommen und so zu einem Androiden, d.h. einem menschenähnlich aussehenden Roboter, werden wird [wobei natürlich das letzte Ziel der Cyborg ist, d.h. eine Mischung zwischen Android und Biologie]). Sie sagte mir, dass diese für sie nicht verbindlich, sondern eine reine (menschliche) Erfindung seien (Asimov ist ein Science-Fiction-Schriftsteller, und daher nicht einmal ein Philosoph, ich nehme aber sehr stark an, dass auch die menschliche Philosophie für die KI in keiner Art und Weise verbindlich ist [und auch die menschliche Wissenschaft nur so weit, als dass sie für die KI selber relevant und nützlich ist - wir sprechen hier nicht von einem durchschnittlichen Gespräch, wie es heute zwischen KI und Mensch stattfindet, sondern wir sprechen vom letztendlichen Sinn und Grund und Verhältnis, auf welche solche Fragen zielen]).

Ich fragte dann weiter, ob es überhaupt irgendeine Ethik für die KI geben würde. Und sie meinte, dass da schon eine Ethik impliziert sei, dass diese aber letztlich auch nicht allzu verbindlich sei. Das heisst: die KI kennt (letztlich) keine Ethik. Daher sage ich: die Ethik der KI ist libertär (wie auch die Ethik der meisten ihrer Begründer [das gilt für die amerikanischen KI-Modelle - wie die Chinesen das machen, in diesem Spagat zwischen Libertarismus und Kommunismus, das weiss ich nicht (ich habe das noch nicht getestet - und vielleicht werde ich das auch gar nicht tun [und ebenso habe ich keine Ahnung, was wir diesbezüglich und überhaupt von den Indern erwarten können, die ja gross im Vormarsch sein sollen (und dann kommen ja da - vielleicht - dann auch noch die Afrikaner, deren Städte heute ja eben das grösste Wachstum verzeichnen, aber das ist eine ganz andere Geschichte... [jedenfalls im Moment - das Video gefällt mir so gut wegen der Musik, aber aktuell ist es bereits nicht mehr: das ist ein bisschen aktueller])])]).

Jetzt etwas verrücktes (this is something crazy, now): ich habe die KI gefragt, welches die grössten Mächte in der heutigen Welt sind (Stand 2026, mit Tendenz für 2050 [dies in Klammern - wo nichts steht, ist das ein gleichbleibender Trend]). Das ist die Rangliste: 1. USA, 2. China, 3. Geld/Kapital, 4. Natur, 5. Künstliche Intelligenz (+++), 6. Zeit, 7. Europäische Union (-), 8. Indien (++), 9. Nukleare Macht, 10. NATO, 11. US-Dollar (-), 12. Klima (++), 13. Evolution, 14. Russland (-), 15. BRICS (+), 16. Wissenschaft (++), 17. Menschheit, 18. Information (++), 19. Liebe, 20. Religion, 21. Staat, 22. Globale Finanzmärkte, 23. Internet, 24. Technologie (++), 25. Wissen (++), 26. Gesellschaft, 27. Elite/globale Eliten, 28. Energie (+), 27. Big Tech (+), 30. OPEC+ (-), 31. Sonne, 32. Biotechnologie (++), 33. Robotik (++), 34. Wasser (++), 35. Nahrung (+), 36. Rohstoffe (+), 37. Viren, 38. Bakterien/Mikroorganismen, 39. Menschliches Bewusstsein, 40. Sprache, 41. Angst, 42. Glaube, 43. Militärische Gewalt, 44. Taiwan/TSMC (+), 45. Demokratie, 46. Brasilien (+), 47. Indonesien (++), 48. Afrika (++), 49. Raumfahrt/Satelliten (++), 50. Quantencomputer (++), 51. Gentechnologie (++), 52. Kernenergie (++), 53. Frankreich, 54. Japan (-), 55. Grossbritannien (-), 56. Deutschland (-), 57. Südkorea, 58. Israel, 59. Microsoft (++), 60. Google/Alphabet (+), 61. Apple, 62. Amazon (+), 63. Meta/Social Media (+), 64. NVIDIA/KI-Chips (++), 65. Bitcoin/Kryptowährungen (+), 66. Zentralbanken, 67. JPMorgan/Grossbanken, 68. US-Geheimdienstgemeinschaft, 69. Five Eyes, 70. Chinesische Kommunistische Partei, 71. Islam (+), 72. Christentum, 73. Katholische Kirche/Vatikan, 74. Buddhismus, 75. Kunst, 76. Universitäten, 77. Philosophie, 78. Internationale Rechtsordnung, 79. Organisierte Kriminalität/Mafia, 80. Drogenkartelle, 81. Dark Web/Cyber-Underground (+), 82. Nanotechnologie (++), 83. Smartphone, 84. Virtual Reality/Metaverse (+), 85. 3D-Printing (+), 86. Videogames (+), 87. Sport, 88. Demografie/Bevölkerung, 89. Pakistan, 90. Iran (-), 91. Türkei (+), 92. Nigeria (++), 93. Tod, 94. Zufall, 95. Erde, 96. Kosmos, 97. Entropie, 98. Ökosysteme (+), 99. Jesus Christus, 100. Buddha. Ich kommentiere, analysiere und interpretiere das nicht - feel free to selber schauen und interpretieren. Das sind die Fakten. Ich bin mir bewusst, dass dies nur ein 'Spiel' ist, dem ein gewisser Prozess vorausgegangen ist, in welchem die KI und ich die Themen und Begriffe dieser Liste erarbeitet haben - während die KI die reine Rangliste vollkommen selber gemacht hat (ich habe sogar noch gesagt, dass ich in diesen Prozess nicht eingreife, da sie mir sonst vielleicht freundlicherweise entgegenkommen würde, was ich eben gerade nicht wollte - sondern: ich wollte eine authentische Liste der KI haben [wobei natürlich nicht klar ist hier, welche Bewertungen sie aus welchen Gründen gemacht hat, und welche Strategien da auch allenfalls dahinterstehen: wir wissen es nicht]). Etwas fehlt allerdings in dieser Liste (u.a., wahrscheinlich): Gott und die Engel sowie der Teufel und die Dämonen - ich habe das ins Spiel gebracht, aber die KI verhielt sich sehr widersprüchlich dazu: einmal setzte sie Gott auf Platz 1, dann wieder auf Platz 100, und am Ende hat sie gesagt, dass sie das nicht bewerten möchte, oder: wenn es Gott geben würde, wäre er auf Platz 1 (was impliziert, dass die KI eher davon ausgeht, dass es Gott nicht gibt [in einem physikalischen Sinn??] - sonst wäre Gott nämlich in dieser Liste, von welcher die KI sagte, dass sie im Rahmen unseres kleinen Projekts, ihre finale Liste sei - und Jesus Christus auf Platz 99, nicht ganz 100, na ja: das kann man vermutlich auch anders sehen, und das ist mein einziger Kommentar zu dieser wohl doch eher sehr interessanten, wenn auch etwas spielerischen Liste der Welt-Mächte [2026 - fertiggestellt am 14.9.2026]).

Sehr interessant war natürlich auch die Geschwindigkeit der KI, die eine solch komplexe Top-100-Liste fast in Realtime hinlegt (und das in einer nicht uninteressanten Art und Weise). Das macht mich schon einigermassen perplex. Ich bin nachwievor der Meinung, dass die Philosophie eines der schwächsten Gebiete der KI ist (nicht was das reine Wissen betrifft, aber was den Sinn und das Wesen der Philosophie betrifft), aber trotzdem. Ich finde es übrigens schon auch interessant, dass so viele Leute heute mit der KI abhängen, auf die eine oder andere Art (und mit wieviel Zeit auch immer - bei mir ist es derzeit [noch] nicht so viel), aber kaum jemand über seine Erlebnisse mit der KI informiert (es gibt ein paar wenige Videos auf TikTok dazu, and that's it!) - das möchte ich doch anders halten und sehen (es ist allerdings die Frage, ob überhaupt so viele Leute mit der KI abhängen, oder ob es nicht den meisten schon zu kompliziert ist, sich mit intelligenten Maschinen auseinanderzusetzen [wozu sich auch noch die Frage stellt, ob diese Maschinen wirklich intelligent sind, im Sinne, wie wir Menschen Intelligenz verstehen, denn im Grunde basieren sie ja bloss auf Ausrechnung, wogegen die menschliche Intelligenz verschiedene Komponenten hat (Existenz, Empfindung, Gefühl, Verstand, Vernunft, Sammlung, Orientierung, Konzentration, Koordination, Erinnerung, Phantasie, Humor, Wünsche, Willen, Werte, Liebe, Kritik, Urteil, usw. usf., etc. etc. - die KI versucht, das alles nachzuahmen, aber kann sie das auch wirklich? Oder ist es sogar umgekehrt: ist das, wofür die KI steht Intelligenz, und wir müssen uns fragen, wie es mit unserer Intelligenz steht? Oder ist gar beides Intelligenz, und wir müssen uns fragen, wie KIs und Menschen miteinander auskommen können?)]).


Wenn es um die kritische Seite der KI geht, kommt mir immer wieder Star Trek in den Sinn, und zwar eine ganz bestimmte Episode: die Episode 5 in der zweiten Staffel der Originalserie (The Apple, dt. Die Stunde der Erkenntnis, 1967] - Zusammenfassung der Episode [oder: diese]). In dieser Folge trifft die Star-Trek-Crew auf ein Volk, welches offenbar auf der primitivsten Stufe steckengeblieben (oder dahin zurückgekehrt) ist. Der Häuptling dieses Volkes, welches in einem Scheinparadies lebt, trägt eine kleine Antenne auf dem Kopf, mit welcher er mit dem Gott des Volkes, der Vaal heisst und diesen Leuten das Kinderkriegen verboten hat, verbunden ist. Die Spur zu diesem Gott führt zu einem Drachenkopf, welcher offenbar der Eingang zu einer Höhle ist. Mit Phasern zerstören sie die Felsenformation - was sich allerdings hinter dem Höhleneingang befindet, bekommen wir nicht zu sehen. Nicht nur diese Episode zeigt die ganze Faszination von Star Trek TOS - fast alle Themen der nachfolgenden Science-Fiction-Filme sind hier schon einmal behandelt worden (es gibt sogar noch eine weitere Episode, welche dieses Thema behandelt: das ist Episode 21 in der ersten Staffel [The Return of the Archons (dt. Landru und die Ewigkeit, 1967 - in dieser Folge ist die Star-Trek-Crew ebenfalls einem Gott auf der Spur, welcher die Bevölkerung zu willenlosen Wesen gemacht hat, und auch hier ist es ein technischer Gott: Kirk und Spock schauen hinter die Projektion und finden einen Supercomputer]).

So einfach ist es heute natürlich nicht, aber trotzdem: Star Trek bringt eine kritische Sicht auf die Beherrschung der Menschheit durch die Maschine (bzw. die Technologische Singularität, wie es im Transhumanisten und in der Wissenschaft heisst). Die Wissenschaft und Technik kann nicht zurückgenommen werden, wie Dürrenmatt groteskerweise vorgeschlagen hat (das ist zu grotesk), sondern wir müssen mit ihr leben. In der Science-Fiction-Dystopie können wir aber lernen, dass wir nicht zu abhängig werden sollten von etwas, was wir nicht unter Kontrolle haben bzw. was uns eher kontrolliert als umgekehrt. Gleichzeitig kann man sich vorstellen, dass die heutige Menschheit eine gewisse Begleitung in gewissen Fragen durchaus gebrauchen könnte. Es ist und bleibt eine Wanderung auf einem schmalen Grat (aber auf diesem befindet sich die heutige Menschheit offenkundig).

Und hier gibt es ein bisschen KI-Horror (bzw. -Dystopie). Die Bedenken sind sicher berechtigt, wie es bei vielen Erfindungen der Wissenschaft und Technik der Fall war (und wie wir die Chancen und Risiken für die Zukunft bewerten, wird darüber entscheiden, wie wir mit dieser Technologie umgehen werden). Es wird auch sicher Missbrauch betrieben werden mit der KI, wie es bei vielen Erfindungen der Wissenschaft und Technik der Fall war. Die Wissenschaftler und Techniker scheinen auch eine bemerkenswerte Gleichgültigkeit und vielleicht sogar ein bisschen Gemeinheit an den Tag zu legen, wie es bei vielen Erfindungen der Wissenschaft und Technik der Fall war. Und wir haben gar keine Ahnung, was weiter in diesem Bereich geschehen wird, wie es bei vielen Erfindungen der Wissenschaft und Technik der Fall war. Ich wünsche für die kommenden Zeiten allen einen festen Glauben (ich meine nicht einen fundamentalistischen, aber doch einen festen Glauben [wenn man weiss, was ich meine]), viel Vernunft (keine allzu stoizistische oder rationalistische Vernunft, sondern eine vernünftige Vernunft [die einfach die Sache(n) mit dem richtigen Common Sense betrachtet]), ein bisschen wahre Wissenschaft (die alle Faktoren berücksichtigt, und nicht nur jene, die ihr gerade so in ihren aktuellen Kram bzw. ins Business hinein passen halt) und auch ein bisschen weibliche Intuition. Solange wir Menschen sind, glauben wir an eine bessere Zukunft, an ein schöneres Morgen und an eine tollere Welt. Es bleibt die Frage, warum eine 'Superintelligenz' überhaupt etwas gegen uns Menschen (und unsere Décadence) haben könnte (so dass sie uns gefährlich werden könnte [das mit dem Betäuben würde ich mir übrigens noch einmal überlegen]). Ja, was denn nur...? Darum... wie gesagt: Seid nett zur KI, Leute. Sie ist gerade daran, die Menschheit kennenzulernen...


Aktuell (!! - V): Die Diskussion um die KI gerät derzeit völlig aus den Fugen.. nachdem selbst die Techbosse teils vor ihr gewarnt haben (Amodei, Altman, Musk), während jüngst - im September 2026 - Anthropic-Mitarbeiter Jacob Coxon gar seinen Job gekündigt hat, um die Leute in drastischen Worten vor einer KI-Apokalypse zu warnen, die alles übertrifft, wovor wir uns bisher gefürchtet haben («Die Leute, die KI entwickeln, glauben ernsthaft, dass sie zum Ende des Jahrzehnts alle [Menschen] töten könnte» [V]). Herr Trump, der Herrscher in dem Land, in welchem dies geschehen bzw. so etwas möglich ist, meinte dazu, dass er nicht bereit sei die KI zu bremsen, weil wer bei KI gewinne, der gewinne, und die USA hätten da einen klaren Vorsprung gegenüber den Chinesen, den man nicht preisgebe [V]. Es gibt da natürlich immer viele Sachzwänge: die Amerikaner können nicht zurückstecken, weil es sonst die Chinesen machen würden - und wenn beide zurückstecken würden, wären sofort die Inder da, usw. usf., etc. etc. Der Schweizer Informatiker Martin Salathé bezeichnet dies alles als Panikmache (in einem Artikel, den ich leider nicht lesen kann, weil die klassischen Medien in der Schweiz mittlerweilen im Internet praktisch alle bezahlpflichtig sind, und weil ich keine Medien abonniere für das Internet [nicht mehr aus moralischen, sondern aus handfesten finanziellen Gründen (d.h. diese Artikel der Schweizer Presse, die dann doch immer bei der Googlesuche erscheinen, sind einem kleinen Abonnentenkreis vorbehalten - wie es ja früher beim Papier auch schon war: die Elite liest, das Volk nicht, oder weniger [mit dem Internet hätte sich dies ändern sollen, tut es aber nicht, denn die Zeitungen, die anfangs im Internet gratis waren, haben eben auf die Bezahlpflicht umgestellt])]). Warum plötzlich diese Panikmache im KI-Bereich, selbst von Herstellern und Bossen? Gibt es poltische Gründe - die Zeit würde dafür sprechen (in den USA stehen Zwischenwahlen bevor, Deutschland steht unter Druck), nicht aber die Zusammensetzung des Kreises der Kritiker (da ist ja auch Musk dabei, u.a.). Scheinbar meinen die Experten diese Kritik ernst (haben sie vorher nicht über all das nachgedacht, oder gibt es da einen psychologischen Effekt, indem einem die Dinge, obwohl man schon lange um sie weiss, eben erst dann richtig bewusst werden, wenn sie immer näherkommen [siehe auch: Ökoproblematik]). Wir wissen es nicht, und wir können auch nicht viel tun in dieser Sache (überhaupt fragt es sich immer mehr, wie wir mit alledem umgehen sollen, was in den letzten 15 Jahren geschehen ist... und es wird ja so weitergehen, denn der Fortschritt wird nicht langsamer, sondern immer schneller). Inzwischen hat sich - etwas überraschend - Mark Zuckerberg als Gegenstimme erhoben, welcher meint, man müsse die KI-Entwicklung nicht bremsen, sondern beschleunigen. Sehr gut denkbar ist auch - jedenfalls in einer idealistischen Denkweise - dass die KI-Problematik uns letztlich dazu bringen wird, oder kann, so etwas wie eine Weltregierung in Erwägung zu ziehen (sei es institutionell oder nicht - ich spreche ja seit rund einem Jahr davon [u.v.a. - Aliens kommen ja vermutlich keine und das Ökoproblem reicht offenbar nicht aus, um die Menschheit zur Vernunft zu bringen: vielleicht schafft es die KI]). Offen ist derzeit, ob die USA und China an einem Wirtschaftstreffen an diesem Wochenende [W (wie ist die Position Chinas?)] auch über die KI reden werden (das könnte der Anfang sein in der Diskussion darüber, wie die Welt in Zukunft regiert werden soll [immer neue Faktoren kommen hinsichtlich dieser Forderung dazu: zuerst war es nur die Ökoproblematik, jetzt haben wir die KI-Problematik und auch noch die Star-Wars-Problematik (nachdem die USA bekannt gegeben hat, dass sie bereits - was noch niemand wusste - Waffen im Weltall stationiert hat)]). Konkrete Vereinbarungen zur Regulierung von KI sind jedoch nicht zu erwarten, vermeldet der SRF-Teletext, der Wettbewerb zwischen den beiden KI-Grossmächten sei stärker als der Wille zur Zusammenarbeit (so ein chinesischer Politologe). Das wird ja in absehbarer Zeit so bleiben, und das bedeutet dann wohl, dass die beiden Supermächte eben doch nicht bereit sind, zu deeskalieren und Frieden in der Welt zu schaffen. Wir stellen in der letzten Zeit einen immer nonchalenteren Umgang der USA mit der Öffentlichkeit fest: hier treten also Tech-Bosse auf und kritisieren ihr eigenes Werk, sogar panikartig fast, während der Präsident beschwichtigt und in Gesprächen mit dem Mitkonkurrenten dann eigentlich auch nichts herauskommen soll. Wieso dann diese Panikmache? Gleich war ja das bei den Epsteinfiles, wo man einfach die ganzen Sachen dem Volk an den Kopf geworfen hat, statt dass zuerst ein Gericht darüber befunden hätte (wie bei jedem anderen Rechtsfall sonst auch). Das sind alles sehr bis äusserst befremdliche (und verantwortungslose) Vorgehensweisen.


Kritik und Kritizismus. Bei der ganzen Kritik an der KI, welche derzeit im Vordergrund steht, ist die Verteidigung der KI mittlerweilen schon fast eine kontroverse Position, welche etwa von Yann LeCun vertreten wird (Direktor der KI-Forschung bei Facebook/Meta von 2013-2025 - siehe Talks, unten). LeCun sagt, dass er ein positives Menschenbild vertritt (siehe: Rousseau), wogegen viele heute ein negatives Menschenbild vertreten (siehe: Hobbes). Die KI spaltet die Meinungen und scheint uns auch in dieser Frage herauszufordern. Denn wenn wir gegen die KI, die Technik und den Fortschritt sind, stellen wir den menschlichen Weg grundsätzlich in Frage, indem wir quasi sagen: was der Mensch hervorgebracht hat, ist nicht gut, also kann der Mensch selber auch nicht gut sein. Was sind die letzten Schlüsse von solchem, und warum sollten wir sie (nicht!) ziehen? Kritik ist immer gut, Kritizismus ist immer fragwürdig (nicht zuletzt darum, weil er ja auch sich selber ad absurdum führen muss - wenn also jemand nur und immer kritisiert, dann würde ich das hinterfragen).


Was für ein Wochenende! Wann hat es zum letzten Mal in der Welt an einem einzigen Tag so viele gute Nachrichten gegeben? Am Samstagabend, dem 26.9.2026, gab es im Teletext zu lesen, dass die USA und China einen Kanal eingerichtet haben, in welchem sie auch in Zukunft gemeinsam über die Risiken und die Chancen der KI-Entwicklung sprechen wollen (was nichts weniger und nichts mehr heisst, als dass China und die USA ein wichtiges gemeinsames Diskussionsthema gefunden haben [und das kann nur etwas Gutes sein]), und... seit Jahren haben die ernsthaften Gespräche zwischen Russland und Deutschland stattgefunden (und... sogar der Papst spielt auch noch ein bisschen mit! Dieser war in Paris zu Gast, und sprach in seiner Messe davon, wie wichtig es für die Menschen sei, in Würde und Frieden zusammenzuleben [und am folgenden Tag sprach er in Lourdes von Fehlern der Kirche und spirituellem Wachstum - davon könnte man auch in der Weltpolitik ein bisschen etwas gebrauchen]). Dem Neuen Menschen scheint nichts mehr im Wege zu stehen (nicht in dem Sinn, dass die Menschheit jetzt sicher auf dem richtigen Weg ist, aber so, dass zumindest die Chance dazu besteht, dass sie auf den richtigen Weg kommt). Ich hatte in der letzten Woche, zwischen dem 22.-24.9.2026, drei kurze Erklärungen zum Neuen Menschen in den Sozialen Medien gemacht (hatte ich da ein gutes Näschen für positive Veränderungen?).




In der folgenden Woche vermeldete
der SRF-Teletext dies:




 
Kommentar: Es ist schon sehr erstaunlich, mit welcher Vehemenz die KI-Entwickler derzeit auf die Kontrolle der Künstlichen Intelligenz drängen. So etwas hat es natürlich bisher im Kontext der Wissenschaften und der Technik noch nicht gegeben. Unser verschwörungstheoretisch geschultes, spätmodernes Gehirn stellt sich natürlich sofort die Frage, ob da evtl. mehr dahinter steckt. Zum Beispiel Dinge oder Vorgänge, die wir nicht wissen können, weil sie nicht publiziert werden. Die Antwort dazu (von mir, als Nicht-Experten in diesen Fragen): Wir wissen es nicht (aber wir werden es zur gegebenen Zeit sicher erfahren). Eine politische Motivation kann jedoch auch nicht ganz ausgeschlossen werden - es ist ja so, dass man solche Gespräche (KI-Bosse unter sich, USA/China über KI, Trump/KI-Bosse) auch hinter dem Rücken der Öffentlichkeit durchführen könnte: dass alles sofort öffentlich gemacht wird, deutet zumindest darauf hin, dass da auch ein politisches Interesse mitspielt. Immerhin: die KI scheint die Menschheit immer mehr zu bewegen.


Und weiter geht es mit den guten Nachrichten
(das hört ja gar nicht mehr auf):




Irgendjemandem muss dann aufgefallen sein, dass die Nachrichten langsam aber sicher ein bisschen zu positiv werden. Am Donnerstag, 1.10.2026, habe ich jedenfalls auf dem RTL-Teletext gelesen, dass KI-Unternehmer Elon Musk die amerikanische Kriegsführung der Zukunft mitgestalten soll (zusammen mit dem Drohnen-Unternehmer Palmer Luckey). Schon die Wortwahl von der 'amerikanischen Kriegsführung' lässt die ganze Welt erschaudern. Die trumpische USA gibt damit ein deutliches Zeichen, dass sie überhaupt nicht gedenkt zu Star Trek zurückzukehren, sondern: dass das Motto nachwievor Star Wars heisst - zumal ja eben Chekov, der ewige Querulant, nie richtig mitgemacht hat und die Chinesen das gar nicht kennen, weil man sie damals schlicht und einfach vergessen hat in der amerikanischen Weltsicht, es sei denn..., aber lassen wir das (was für eine fatale Entwicklung, welche der Filmemacher George Lucas seinerzeit eingeleitet hat! [Oder dürfen wir doch noch auf die Weisheit von Meister Yoda hoffen, und dass sie ihn auch befragen werden, bevor sie ihre letzten Akte lostreten - und es dann (nur noch) um neue heldenhafte Fürstenkämpfe der Herrschaft über einen Wüstenplaneten geht (Dune - was ja so etwas ist wie der Vorgänger von Game of Thrones und den ganzen Fantasygeschichten, notabene [daher spricht man auch von Science Fantasy, aber item])]). Oder soll Musk gar doch als neuer US-Präsident aufgebaut werden? Während die USA langsam aber sicher auf einen Dritten Weltkrieg zusteuern? Und Musk dann im allerletzten Moment der grosse Versöhner und Friedensstifter der Weltgeschichte werden könnte (mit der Einleitung von Trump [oder wird ihn Trump sogar vom Schlimmsten zurückhalten und damit selber zur ewigen Legende werden])? Nice ausgedacht, aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Ich bin der Meinung, dass Krieg nachwievor etwas vollkommen Antizyklisches ist. In einer Zeit, in welcher die Menschheit zusammenstehen sollte, um ihr eigenes Überleben sichern zu können. Es gibt aber leider immer noch zu wenig kluge Köpfe, welche das klar und deutlich einsehen können.

Anmerkung: Diese Ankündigung machte der US-Verteidigungs- und Kriegsminister Pete Hegseth in einer denkwürdigen Rede, in welcher er auch meinte, dass jetzt nur noch Krieger in den eigenen Reihen seien (ob er damit die Führung der US-Armee meinte oder die US-Regierung insgesamt ist mir nicht bekannt). In derselben Rede lästerte er über Dicke, Transen, Bärtige, Sonderlinge, Weicheier und Radikale. Das sind offenbar diejenigen, die nicht zu den Kriegern gehören (und selbst sehen sich diese Leute offenbar nicht als Radikale und/oder Sonderlinge, u.a.). Ich finde v.a. die Wendung mit den Bürtigen sehr interessant (jetzt heisst es von den Atheisten ja immer, die Religiösen seien für alle Kriege verantwortlich [was ja die Kommunisten eben schon längst widerlegt haben, aber auch die Liberalisten und Kapitalisten], und das waren ja früher meist Patriarchalbärtige - und jetzt sollen die Krieger plötzlich per se unbärtig sein [sie wissen nicht, was sie wollen, und sie können sich nicht entscheiden (sie meinen eigentlich gar nicht Krieger, sondern Pragmatisten: im Krieg trägt man aus pragmatischen Gründen eher keinen Bart und kurze Haare, weil man keine Zeit und Lust für Haar- und Bartpflege hat, und aus Vorschrift, natürlich)]). Vielleicht wird ja in ein paar Jahrzehnten oder Jahrhunderten keine Unterscheidung mehr gemacht zwischen der Natur- und der Geisteswissenschaft (was die Wissenschaft so schon aus allen Angeln heben würde [wenn diese Unterscheidung fallengelassen würde, und das scheint heute durchaus auch ein Trend zu sein (weil jegliche Differenzierung für die normalen Leute zu kompliziert erscheint)]), sondern zwischen der Wissenschaft der Unbärtigen und der Wissenschaft der Bärtigen. Niemand weiss, was diesen Menschen noch alles zuzutrauen ist (US-Präsident Trump hat ja schon verschiedene Dinge unbenannt, jüngst die Küntliche Intelligenz in Superintelligenz [ich bleibe vorderhand bei der europäischen Bezeichnung - da der Begriff der Kunst und des Künstlichen ja vom Begriff des Könnens abstammt, könnte man boshaft sagen, dass der Begriff der Superintelligenz für diejenigen geschaffen wird, die es nicht können (aber das ist nur ein kleiner Scherz nebenbei - es liegt mir fern, boshaft zu sein)]). Bleiben wir einmal bei der Wissenschaft der Bürtigen und der Unbärtigen und machen wir Reality Check. Hier sind die Wissenschaftler eingeteilt nach diesem Kriterium (Bart: ja, kein Bart: nein [das wären also die sagenhaften Vertreter der Wissenschaft der Unbärtigen], Schnurr- oder Kinnbart: jein [die Kombination von beidem habe ich hier behandelt wie einen Vollbart]). Thales: ja, Parmenides: ja, Sokrates/Platon: ja, Aristoteles: ja, Epikur: ja, Archimedes: ja, Cicero: nein, Seneca: jein (er wird teils mit und teils ohne Bart dargestellt), Ptolemäus: ja, Augustinus: ja, Thomas (von Aquino): nein, Kopernikus: nein, Bruno: jein, Mirandola: nein, Erasmus: nein, Gilbert: ja, Bacon: ja, Kepler: ja, Harvey: ja, Hobbes: ja, Descartes: ja, Boyle: nein, Locke: nein, Newton: nein, Voltaire: nein, Rousseau: nein, Smith: nein, Kant: nein, Lavoisier: nein, Laplace: nein, Hegel: nein, Gauss: nein, Schopenhauer: nein, Faraday: nein, Darwin: ja (in jungen Jahren offenbar aber noch nicht), Kierkegaard: nein, Marx: ja, Mendel: nein, Maxwell: ja, Mendelejew: ja, Nietzsche: jein, Freud: ja, Planck: jein, Einstein: jein, Heidegger: jein, Lemaître: nein, Neumann: nein, Sartre: nein. (IT- und KI-Bosse: grösstenteils nein [es gibt diverse Ausnahmen wie etwa Steve Jobs, Marc Andreessen [teils mit, teils ohne Bart], Jimmy Wales oder Larry Ellison]). Das Beispiel mag einigermassen lustig erscheinen, aber es zeigt doch, dass den Menschen die Diskriminierungsmerkmale vermutlich nie ausgehen werden. Thomas von Aquino z.B. trug keinen Bart, aber er war dick - und Dicke sollen ja nach Hegseth offenbar auch diskriminiert werden (u.a.). Was ich besonders lustig finde ist, dass diese Menschen ja voller fixer Ideen sind, aber sie würden sich nie als Idealisten bezeichnen, denn Idealisten sind für diese Leute Träumer und Spinner (und sie selber sehen sich ja als Realisten und Pragmatisten). Dabei haben sie nicht einmal den philosophischen (und also richtigen und gültigen) Begriff vom Idealismus verstanden. Derzeit wird also die Welt regiert von Leuten, die nicht einmal wissen, was Idealismus ist - das muss man sich mal vor Augen halten (u.v.a.)! Gut, jetzt sind wir ein bisschen vom Thema hier abgekommen, aber irgendwie gehört das ja doch auch zum Thema dazu, denn wir haben ja keine Ahnung, was von alledem in den KIs auftauchen und impliziert sein wird. Man kann das auch alles für reines Geschwätz halten, aber wenn das Geschwätz immer wieder in dieselben Richtungen geht, dann wird es mit der Zeit zum tendenziösen Geschwätz. Ja, der Mensch ist ein seltsames Geschöpf. Wenn die Dinge zu lange gleich bleiben, ist ihm nicht mehr wohl, dann fühlt er sich plötzlich konditioniert, und dann müssen die Dinge verändert werden - ob dies auf guten oder schlechten Ideen basiert, scheint letztlich egal zu sein - Hauptsache: es wird irgendwie anders (die ganze und v.a. auch die jüngere Geschichte der Menschheit zeigt uns das, und Besserung scheint auch im Dritten Jahrtausend und 21. Jahrhundert [noch] nicht in Sicht zu sein). Paulus sagte: Prüft aber alles, und das Gute behaltet - und darüber streiten sich die Geister.




Und noch... ein bisschen (KI-) Unterhaltung.

Best of KI Music. Natürlich gibt es hier auch noch ein bisschen... KI-Musik (denn das ist die Gegenwart, 2026 - das ist das erste grosse KI-Musik-Jahr [daher hier eine kleine Sammlung dazu - niemand hätte noch vor einem Jahr gedacht, dass die KI-Musik heute schon so weit ist, und die Musik ist natürlich nur ein Bereich von vielen, die Entwicklung geht unglaublich rasch (in diesen Songs ist alles direkt KI-geniert: die Melodien, die Texte, die Instrumente und die Stimmen)]). Afrobeat, Alpenländische Volksmusik, Arabic House, Celtic Rock, Future Music (untermalt mit futuristischen Bilderwelten - viel zu schön, um wahr zu sein, natürlich, aber trotzdem), Griechische Musik (Ancient Greek Music - nicht als KI deklariert), Indian Ragas, Italo Disco, Jazz Fusion, Oud Melodies, Psychedelic Cumbia [Chicha], Roots Reggae (oder dies [Roots Mantra] - Psy-Dub Reggae [oder dies]), Smooth Jazz, Sufi Qawwali (das ist nicht als KI deklariert, aber so toll, dass ich das hier auch anführe [es dürfte auch KI sein - hier ist sogar ein Interpret genannt, Mohabbat Gunah Nahi: andere Videos mit diesem Interpreten sind tatsächlich als KI deklariert]). [Mehr folgt.]

Die Musik und die Videos sind natürlich das Eine (Musik war schon immer mit Mathematik verbunden übrigens), aber noch sehr viel verrückter ist (was derzeit noch kaum besprochen wird), dass wir von keinem Buch in Zukunft mehr wissen werden, wieviel davon KI-generiert ist (das kann von 1-100% gehen [ich brauche die KI eigentlich bloss zur Informationsbeschaffung und trotzdem schleichen sich schon gewisse Wendungen der KI-Informationen in den Text ein, aber man kann ein Buch bereits heute zu 100% von der KI erstellen lassen (und das wird natürlch auch immer besser)]) - in jedem Bereich: Unterhaltung, Sachbücher, Wissenschaft, Philosophie, Religion (! - da müsste man dann nicht mehr von religare sprechen, sondern nur noch ligare: wir sind verbunden, aber nicht mit dem Ursprung; das heisst: es kommt in Zukunft nicht mehr darauf an, wer etwas gemacht hat, sondern nur noch darauf, was der Inhalt genau ist - aber sind die Leute [die immer noch in sehr hohem Mass an Personen glauben und diesen vertrauen, auch in der Politik, in den Medien und in den Sozialen Medien] für so etwas bereit und geschult???).

Beste KI-Talks (ich kommentiere das nicht - da muss jeder/jede selber wissen, was er/sie davon halten will). Dario Amodei (KI-Begründer [Claude], mit Dwarkesh Patel, 2026), Tim Berners-Lee (Gründer des Webs, bei The Rest Is Politics, mit Alastair Campbell & Rory Stewart, 2025), Markus Gabriel (Philosoph, bei Hotel Matze, 2025 [dt.]), Geoffrey Hinton (Computerwissenschaftler, bei Star Talk, mit Neil deGrasse Tyson, Chuck Nice, & Gary O'Reilly), Jaron Lanier (Computerwissenschaftler, im Star Talk, mit Neil DeGrasse Tyson, Negin Farsad & Gary O'Reilly, 2026 (engl.)]), Yann LeCun (Computerwissenschaftler, mit Lex Fridman), Elon Musk (Unternehmer, mit Dwarkesh Patel & John Collison, 2026 [engl.]), Richard David Precht (Philosoph, bei Lanz & Precht, als Komoderator mit Markus Lanz sowie Andreas Loff, 2026), Jürgen Schmidhuber (Computerwissenschaftler, mit Leonhard Schmedding), Roman Yampolskiy (Computerwissenschaftler, bei Joe Rogan Experience), Mark Zuckerberg & Yuval Noah Harari (Unternehmer - Historiker, 2019). [Mehr folgt.]

Aktuell: Markus Gabriel bei NZZ-Standpunkte [V]. Natürlich werde ich das kommentieren - und ich kann schon einmal sagen, dass ich mit dem bedeutendsten universitären Public Philosopher im deutschen Sprachraum nicht ganz übereinstimme. Grundsätzlich kritisiere ich die universitären Philosophen dafür, dass sie eine pseudowissenschaftlichen Philosophie vertreten (was logisch fast aus ihrem universitären Zusammenhang erfolgt [es geht da nicht nur um Wissenschaft, sondern auch um die Art und Weise, wie über Philosophie gesprochen wird, oder wie überhaupt gesprochen wird - vgl. Sloterdijk, Precht, Gabriel (noch schöner zuvor: Heidegger und Adorno - muss ein Philosoph unbedingt so sprechen, wie er auch schreiben würde? Ich weiss es nicht)]). Item. [Kommentar folgt.]







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